3P-Methode
People. Processes. Products.
Das P in Unique-P steht für drei Dinge gleichzeitig. Das ist keine Wortspielerei, sondern das gesamte Behandlungsfeld der Praxis. Die 3P-Methode findet heraus, welche der drei Stellschrauben bei dir am stärksten klemmt.
Das Behandlungsfeld
Drei Stellschrauben, eine Behandlung
Eine Behandlung, die nur eine der drei Schrauben anpackt, greift selten ganz und überall. Tauschst du nur die Werkzeuge, ohne die Menschen mitzunehmen, verfehlt das Medikament. Zeichnest du nur die Prozesse neu, bleibt die Behandlung kosmetisch. Schulst du nur die Menschen, wandern die Symptome an andere Stellen.
People
Die Menschen im Unternehmen
Der Inhaber, die Führung, die Mitarbeitenden, die Schlüsselpersonen. Wenn People die Stellschraube ist, müssen die Menschen mitgenommen, ausgebildet und manchmal anders eingesetzt werden.
Processes
Die Prozesse und Übergaben
Wie Aufträge reinkommen, wie Daten zwischen Köpfen, Mails und Systemen wandern, wie Wissen weitergegeben wird oder eben nicht. Wenn Processes die Stellschraube ist, geht die Behandlung an die Prozesse, manchmal mit neuen Werkzeugen, manchmal nur mit klarer Strukturierung.
Products
Die Werkzeuge
ERP, CRM, PIM, Webshop, eigene Tools, Portale, Schnittstellen, KI-Komponenten. Wenn Products die Stellschraube ist, baut die Behandlung Werkzeuge, Schnittstellen und Portale.
Der Kern der Methode
Die Untersuchung zeigt, welche Schraube am stärksten klemmt.
Patienten haben selten ein klares Einzelproblem. Sie haben mehrere Symptome, die zusammenhängen. Spezialisten sehen Wände. Ich sehe Geflechte.
Die wichtigste Erkenntnis pro Patient ist die schwächste Stellschraube. Genau dieses Identifizieren zeichnet die 3P-Methode aus. Erst danach steht fest, ob die Behandlung an Werkzeugen, an Prozessen oder an den Menschen ansetzt.
Daraus ergibt sich der Firmenname: Unique-P. People, Processes, Products zusammen gedacht.
Die Grundsätze
Fünf Sätze, die die ganze Praxis tragen
Diagnose vor Behandlung.
Ohne Diagnose ist jede Behandlung Glücksspiel.
Wurzel statt Symptom.
Schmerz ist Information, keine Krankheit.
Unternehmen und Führung zusammen.
Führung stark, Unternehmen stark.
So viel wie nötig, so wenig wie möglich.
Pflaster sind zu wenig, Operationen oft zu viel.
Top-Form braucht stabile Grundlage.
Erst gesund, dann schnell.
Diese Sätze kehren in jeder Sprechstunde wieder. Sie sind kein Marketing, sondern die Arbeitsweise.
Werte der Praxis
Sieben Werte, nicht verhandelbar
Diagnose vor Behandlung
Kein Werkzeug ohne Befund, keine Empfehlung ohne Untersuchung. Wer einen schnellen Vorschlag will, ohne zu wissen, was los ist, ist hier falsch.
Wahrheit ohne Verurteilung
Patienten kriegen die Wahrheit, auch wenn sie wehtut. Aber niemals von oben herab. Workarounds entstehen aus Notwendigkeit.
Übergabefähigkeit
Ich baue so, dass Patienten mich verlassen können. Offener Quellcode, klare Dokumentation, übergebbare Strukturen.
Drei Brillen gleichzeitig
Jede Lösung muss für Nutzer, Betrieb und Maschine gleichzeitig stimmen.
Pragmatismus über Perfektion
Lieber etwas, das ab Tag eins wirkt, als Perfektes nach drei Jahren. Manchmal ist die Übergangslösung die richtige Behandlung.
Klarheit über Buzzwords
Ich rede, wie ich denke. Excel-Hölle statt Datenkonsolidierungs-Herausforderung.
Nein-Sagen als Wert
Ich lehne Aufträge ab, die nicht passen. Patienten, die keine echte Diagnose wollen, und Behandlungen, an die ich nicht glaube.
Warum zum Doktor
Warum zum Doktor statt direkt zum Spezialisten
Ein PIM-Anbieter verkauft PIM-Stunden, ein ERP-Berater verkauft ERP-Stunden. Alle sehen ihre Welt. Ich habe keine Stunden zu verteidigen. Ich sortiere, bevor ich verkaufe.
Ich sortiere, bevor ich verkaufe
Spezialisten verkaufen Stunden ihres Spezialgebiets. Ich habe keine Stunden zu verteidigen und kann deshalb ehrlich sortieren.
Ich behandle in vier Formen
Beratung, Begleitung, Umsetzung oder Weiterleitung. Welche passt, ergibt die Diagnose. Du bekommst die Behandlung, die zur Krankheit passt.
Zwanzig Jahre über Branchen
Holzhandel, Bauteile, IT-Services, Agenturen. Ich erkenne Muster, weil ich sie hundertmal gesehen habe.
Tiefe von innen, Blick von aussen
Ein interner Mitarbeiter kennt die Prozesse, ist aber zu nah dran, um die Wurzel zu sehen. Ein genereller Berater bringt Distanz mit, kennt aber Bestell- und Admin-Prozesse nicht tief genug. Ich vereine beides: zwanzig Jahre Tiefe in genau diesen Prozessen und den unverstellten Blick von aussen auf deinen Fall.
Du bist beim Doktor richtig, wenn du eine dieser Fragen nicht klar beantworten kannst
- Wo sitzt das eigentliche Problem?
- In welcher Reihenfolge sollten wir das angehen?
- Was bringt am meisten und kostet am wenigsten?
- Brauchen wir wirklich KI, oder reicht eine Schnittstelle?
- Ist das ein Werkzeug-, ein Prozess- oder ein Menschen-Problem?
Kannst du diese Fragen klar beantworten, geh zum passenden Spezialisten. Wenn nicht, geh zuerst zum Doktor.
Welche Schraube klemmt bei dir?
Die Sprechstunde gibt eine erste Einordnung. Die Untersuchung zeigt es genau.