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Vorgehen

Untersuchung statt Angebot: So entsteht ein Befund.

Am Anfang steht keine fertige Lösung. Am Anfang steht eine Untersuchung. Erst wenn klar ist, was wirklich klemmt, lässt sich sagen, was die richtige Behandlung ist.

Wer ein Problem im Unternehmen spürt, bekommt von vielen Anbietern schnell ein Angebot. Ein Tool, ein Paket, eine Lösung. Das wirkt zügig und entschlossen. Es überspringt aber den wichtigsten Schritt, nämlich die Frage, wo das Problem eigentlich sitzt.

Diagnose vor Behandlung. Ein Angebot ohne Untersuchung ist ein Vorschlag auf Verdacht. Erst der Befund macht aus einem Verdacht eine handlungsfähige Empfehlung.

Warum am Anfang keine Lösung steht

Ein schnelles Angebot beruht meist auf dem, was der Anbieter ohnehin verkauft. Ein Tool-Anbieter empfiehlt sein Tool, ein Berater sein Paket. Das Problem wird passend zur vorhandenen Lösung interpretiert, nicht umgekehrt.

Das, was als Problem geschildert wird, ist oft ein Symptom. Eine lange Bestellabwicklung kann an einer fehlenden Schnittstelle liegen, an einem unklaren Prozess oder daran, dass das Wissen über die Sonderfälle nur in einem Kopf steckt. Drei verschiedene Wurzeln, drei verschiedene Behandlungen. Welche zutrifft, lässt sich nicht raten, sondern nur untersuchen.

Wie eine Untersuchung abläuft

Eine Untersuchung dauert in der Regel ein bis zwei Wochen. Das ist schnell genug, dass akuter Schmerz nicht lange warten muss, und lang genug, dass die wichtigsten Daten zusammenkommen. In dieser Zeit führe ich Gespräche, schaue Daten und Systeme an und sammle Material.

Der Verlauf ist transparent. Du bekommst alle zwei bis drei Tage ein kurzes Update, nach etwa der Hälfte einen Zwischen-Befund und am Ende den finalen Befund. So gibt es keine Wochen des Schweigens und am Schluss keine Überraschung.

Ablauf der Untersuchung

Vier Etappen in ein bis zwei Wochen, vom Start bis zum finalen Befund.

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    Tag 1 bis 2: Start und Bestandsaufnahme

    Erste Gespräche, Sichtung von Systemen und Daten, Abstecken des Untersuchungsrahmens. Du weisst von Anfang an, worauf ich schaue.

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    Laufend: Updates alle zwei bis drei Tage

    Kurze Zwischenstände zum Fortschritt. Du bleibst informiert und kannst jederzeit nachsteuern, wenn ein Punkt wichtiger ist als gedacht.

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    Nach der Hälfte: Zwischen-Befund

    Eine erste Einschätzung, in welche Richtung der Befund geht. Hier lässt sich der Fokus für die zweite Hälfte gemeinsam schärfen.

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    Am Ende: finaler Befund

    Ein klarer, handlungsfähiger Befund mit Empfehlungen und einer Reihenfolge. Damit kannst du entscheiden, wie es weitergeht.

Was im Befund steht

Der Befund ist kein langer Bericht, den niemand liest. Er ist so geschrieben, dass du danach weisst, was zu tun ist und in welcher Reihenfolge.

  • Klare Empfehlungen mit konkreten nächsten Schritten
  • Die Einschätzung, welche der drei 3P-Stellschrauben am stärksten klemmt: People, Processes oder Products
  • Eine Reihenfolge, die zeigt, was zuerst sinnvoll ist und was warten kann
  • Eine ehrliche Einordnung, was wirklich nötig ist und was nicht

Die Einschätzung der 3P-Stellschrauben ist die wichtigste Erkenntnis. Sie sagt, ob die Behandlung an den Werkzeugen ansetzt, an den Prozessen oder an den Menschen. Eine Behandlung, die an der falschen Stellschraube ansetzt, lässt die alten Symptome zurückkommen.

Die Halbpreis-Klausel als Sicherheit

Eine Untersuchung kostet Geld, bevor klar ist, was sie ergibt. Damit dieses Risiko nicht allein beim Patienten liegt, gibt es die Halbpreis-Klausel. Sie wird vor Beginn schriftlich im Vertrag vereinbart.

Ist der finale Befund für dich nicht klar handlungsfähig, zahlst du die Hälfte. Die Klausel verlagert das Risiko dahin, wo es hingehört: zu mir.

Diese Klausel ist mehr als eine Geste. Sie ist ein Versprechen darauf, dass am Ende ein brauchbares Ergebnis steht. Wenn der Befund das nicht leistet, trage ich einen Teil der Kosten mit.

Vom Befund zur Behandlung

Mit dem finalen Befund ist die Untersuchung abgeschlossen. Du hast eine klare Sicht auf die Lage und kannst frei entscheiden, wie es weitergeht. Du bist an keine Folge gebunden.

Wenn du weitergehen willst, ergibt sich die Behandlungsform aus dem Befund. Beratung, Begleitung, Umsetzung oder Weiterleitung, je nachdem, was die Lage verlangt. Welche Form passt, hat nichts mit Vorliebe zu tun, sondern mit dem, was die Untersuchung gezeigt hat.

FAQ

Häufige Fragen

Wie lange dauert eine Untersuchung?

In der Regel ein bis zwei Wochen. Das ist schnell genug, dass akuter Schmerz nicht lange warten muss, und lang genug, dass die wichtigsten Daten zusammenkommen. Eine Verlängerung auf drei bis vier Wochen gibt es nur in Ausnahmefällen, etwa bei sehr grossen Unternehmen.

Bekomme ich während der Untersuchung Rückmeldungen?

Ja. Alle zwei bis drei Tage gibt es ein kurzes Update, nach etwa der Hälfte einen Zwischen-Befund. So gibt es keine Wochen des Schweigens und am Ende keine Überraschung.

Was passiert, wenn der Befund mir nicht weiterhilft?

Dafür gibt es die Halbpreis-Klausel. Ist der finale Befund für dich nicht klar handlungsfähig, zahlst du die Hälfte. Diese Klausel wird vor Beginn schriftlich im Vertrag vereinbart.

Bin ich nach der Untersuchung verpflichtet, eine Behandlung zu beauftragen?

Nein. Mit dem finalen Befund ist die Untersuchung abgeschlossen. Du entscheidest frei, wie es weitergeht. Wenn du weitergehst, ergibt sich die Behandlungsform aus dem Befund.

Willst du wissen, wo bei dir das Problem sitzt?

In der Sprechstunde klären wir, ob eine Untersuchung der richtige nächste Schritt ist und worauf sie schauen sollte.