Case Study, Holz-Grosshandel
Von Offerten in Stunden und Tagen zu Preis und Bestellung in Minuten.
Ein B2B-Holz-Grosshandel wollte Standard-Bestellungen schneller abwickeln. Der Engpass lag in manueller Kalkulation, internen Wartezeiten und einer Produktion, die für zu viele Standardfälle als Rechenstelle dienen musste.
Branche
Holz-Grosshandel
Projektfokus
Konfigurator, Preislogik, SAP-Anbindung, Produktionsdaten
Projektzeit
1 Monat Konzept, 1 Monat Umsetzung, danach Feinjustierung
Ergebnis
Von Stunden und Tagen auf Minuten, Standard-Abdeckung auf 90%+
Der Kunde
Ein Holz-Grosshandel wollte Standard-Offerten deutlich schneller abwickeln.
Im Tagesgeschäft gab es viele wiederkehrende Zuschnitt-Fälle. Dazu kamen einzelne sehr grosse Bestellungen, teils als Excel-Import. Statt den Standardweg sauber zu beschleunigen, wurden Anfragen manuell vorbereitet, kalkuliert, zurückgespielt und erneut erfasst. Das funktionierte, aber mit zu viel Wartezeit und zu viel händischer Arbeit.
Das Problem
- Der Verkauf war mit vielen parallelen Anfragen belastet.
- Die Produktion wurde zum Flaschenhals, weil sie jede Kalkulation manuell rechnen musste.
- Bei Abwesenheiten einzelner Personen staute sich der ganze Ablauf.
- Verkäufer begannen eigene Berechnungen zu machen, mit Fehlern und Margenverlust als Folge.
- Kunden erhielten Preis und Verbindlichkeit oft erst Stunden oder Tage später.
Meine Rolle und der Plan
Damit der Standardweg funktioniert, musste er fachlich, technisch und organisatorisch sauber geführt werden.
Ich war end-to-end verantwortlich für Requirements Engineering, Konzeption, Design, Umsetzung und Weiterentwicklung. Inhaltlich war die Priorisierung klar: zuerst Produktion, dann interne IT mit SAP, dann Verkauf.
«Er erfasst komplexe Anforderungen schnell, strukturiert sie technisch sauber und übersetzt sie in skalierbare, praxistaugliche Architekturentscheidungen.»
Geschäftsführer, Holz-Grosshandel
Schritt 1
Standardfall klar ziehen
Zuerst wurde geklärt, welche Zuschnitt-Fälle in den Self-Service gehören und welche wirklich Sonderfälle bleiben.
Schritt 2
Preis, Auftrag und Produktion verbinden
Danach wurden Preislogik, SAP-Übergabe und Produktionsdaten so gekoppelt, dass keine manuelle Rechenschleife mehr nötig ist.
Schritt 3
Einführung verbindlich machen
Zum Schluss wurden Verkauf und Kunden geschult und der Standardweg organisatorisch abgesichert, damit niemand in den alten Ablauf zurückfällt.
Umsetzung
Der Standardweg wurde so schnell gemacht, dass er den alten Ablauf verdrängt.
Ein Self-Service-Konfigurator für den Standardweg, damit Kunden Preis und Bestellung direkt auslösen können.
Eine Preislogik mit optimierten Algorithmen, damit Standardfälle nicht mehr in der Produktion gerechnet werden müssen.
Die automatische Übergabe ins ERP (SAP), damit Auftrag und Folgeprozess ohne Doppelerfassung weiterlaufen.
Die automatische Aufbereitung der Maschinendaten, damit Produktion nur noch umsetzen muss statt Standardfälle vorzubereiten.
Eine klare Einführung mit CEO-Entscheid, Schulung und Kundeneinführung, damit der Standardweg wirklich genutzt wird.
Resultate
Wenn Ihre Standard-Offerten ebenfalls zu viel interne Schleife brauchen, kläre ich gern den ersten Hebel.
Im Erstgespräch klären wir, wo bei Ihnen Preislogik, Freigaben oder Systemübergaben unnötig Zeit kosten.
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