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Patientengeschichte

Von Word- und Excel-Workarounds zu zentraler Datenpflege und Self-Service-PDFs.

Ein B2B-Unternehmen wollte technische Datenblätter und Leistungserklärungen in drei Sprachen endlich sauber beherrschbar machen. Die Diagnose zeigte: die kranke Stelle lag bei den Products. Es fehlte eine zentrale Datenquelle, also liefen verteilte Daten, manuelle Dokumenterstellung und ein Marketing-Team zusammen, das zu oft Standardfälle abwickeln musste.

Branche

B2B-Unternehmen mit technischen Produktdaten

Behandlungsfokus

PIM, Migration, PDF-Erstellung, Self-Service

Behandlungsdauer

2 Monate für Diagnose, Umsetzung, Migration und Training

Ergebnis

Kürzere Durchlaufzeit, weniger Ping-Pong, höhere Datenqualität

Der Patient

Das Unternehmen wollte technische Dokumente in drei Sprachen schneller und sicherer bereitstellen.

Das Unternehmen hatte bereits ein internes PIM. In der Praxis war es aber veraltet und fehleranfällig. Deshalb entstanden Excel-Listen, Word-Dateien und E-Mail-Absprachen daneben. Genau diese Schattenprozesse machten die Dokumenterstellung langsam und fehleranfällig.

Die Symptome

  • Produktdaten lagen verteilt in Excel, Dokumente in Word, dazu kamen E-Mails und parallele Wahrheiten.
  • Technische Datenblätter und Leistungserklärungen mussten in drei Sprachen gepflegt werden.
  • Marketing wurde zur kranken Stelle, weil Standard-Dokumente nur über wenige Personen erstellt werden konnten.
  • Niemand hatte einen sauberen Überblick, was aktuell, geändert oder noch offen war.
  • Mit mehr Produkten stieg der Pflegeaufwand direkt mit, ohne dass der Prozess skalierte.

Die Behandlung

Die Diagnose zeigte, dass die Products klemmten. Die Behandlung musste technisch sauber sein und im Alltag den alten Workaround schlagen.

Ich war end-to-end verantwortlich für Konzeption, Migration, Umsetzung und Training. Entscheidend war, früh mit einem realen Zielbild zu arbeiten und den Migrationspfad klar zu machen, statt eine weitere Zwischenlösung aufzubauen.

Schritt 1

Datenquelle zentralisieren

Zuerst wurde eine belastbare zentrale Datenbasis definiert, damit Excel, Word und E-Mail nicht weiter als Parallelwelt mitlaufen.

Schritt 2

Dokumente als Standardweg bereitstellen

Danach wurde die Self-Service-Erstellung von PDFs in drei Sprachen so aufgebaut, dass Standard-Dokumente ohne Marketing erstellt werden können.

Schritt 3

Migration und Nutzung absichern

Zum Schluss wurden Bestandsdaten migriert und die Nutzung mit einem klaren Zielbild und Training verankert.

Umsetzung

Der neue Standardweg musste spürbar schneller sein als der alte.

Ein neues Standard-PIM auf Basis von Akeneo als zentrale und belastbare Datenquelle.

Eine saubere Migration der bestehenden Daten statt einer weiteren Parallelwelt.

Vereinfachte Pflege- und Änderungslogik, damit grosse Mengen schneller und konsistenter angepasst werden können.

Self-Service-Erstellung technischer Datenblätter und Leistungserklärungen als PDF in drei Sprachen.

Whitelabel-fähige Dokumenterstellung, damit Standard-Dokumente ohne Word-Workaround bereitgestellt werden können.

Resultate

Deutlich kürzere Durchlaufzeit bei der Dokumentbereitstellung.
Fachbereiche können Standard-Dokumente selbst erzeugen, ohne Ticket an Marketing.
Weniger Stress und weniger Ping-Pong, weil Status und Versionen nicht mehr an E-Mails hängen.
Höhere Datenqualität und mehr Konsistenz über Sprachen und Dokumenttypen hinweg.
Neue Produkte lassen sich schneller einführen, weil die Datenbasis stabiler ist.

Wenn Produktdaten und Standard-Dokumente bei dir noch über Word, Excel und E-Mail laufen, finde ich in der Diagnose den saubersten Start.

In der Sprechstunde klären wir, wo bei dir Datenpflege, Versionen oder Dokumentbereitstellung unnötig viel händische Arbeit verursachen.